Saga – „Sagacity“ (VÖ: 27.06.2014)

sagacity

„Sagacity“ heißt das neue Werk von Saga. Das Album greift die bekannten Saga-Trademarks auf und setzt sie in einem modernen Sound um. Michael Sadler’s Gesang klingt wie in den 80er Jahren, seine tolle Stimme hat ihren Ausdruck über die Jahrzehnte behalten. Ian Crichton’s Gitarre brilliert ohne auf Effekthascherei ausgelegt zu sein. Er setzt sie dezent und an den richtigen Stellen auch sehr heftig ein. Die Keyboardarbeit ist bei Saga generell sehr filigran und bedarf keiner weiteren Erläuterung. Jim Crichton’s tolle Bassläufe sind erneut ein Genuss. Der neue Drummer Mike Thorne hat neuen Schwung in die Rhythmus-Sektion gebracht.

„Let It Slide“ ist ein heftiger Opener mit einem treibenden Rhythmus. „Vital Signs“ ist eher gefühlvoll und hat einen schönen eingängigen Refrain. „It Doesn’t Matter (Who You Are)“ wurde von Keyboarder Jim Gilmour gesungen und kommt sehr relaxed rüber. Das Gleiche gilt für „On My Way“. Der Song ist ähnlich angelegt und wurde von Michael Sadler und Jim Gilmour zusammen gesungen. „Wake Up“, „Don’t Forget To Breathe“  und „Go With The Flow“ sind wieder etwas fetziger angelegt. „The Further You Go“ ist eher ruhig und überschaubar. Das Gleiche gilt für den letzten Song „I’ll Be There“.

Die 12 Songs sind sehr melodiös, haben Ohrwurmcharakter und wechseln sich dabei gelegentlich mit gemäßigten Hardrock-Parts ab. Es ist auf „Sagacity“ eine für Saga neue Rockigkeit herauszuhören ohne dabei auf die bombastischen Pop-Elemente zu verzichten. Auf diesem Album ist kein Ausfall zu verzeichnen.

 

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