Michael Schenker’s Temple Of Rock – Bridge The Gap (VÖ: 22.11.2013)

bridge-the-gapMit Michael Schenker (Gitarre), Francis Buchholz (Bass) und Herman Rarebell (Drums) geben sich 3 ehemalige Scorpions-Mitglieder auf „Bridge The Gap“ die Ehre. In Doogie White hat Michael Schenker einen tollen Sänger gefunden, der von seinem Gesangsstil ein wenig an Rainbow erinnert. Das ist auch nicht verwunderlich, denn Doogie White war auf der letzten Rainbow Scheibe (1995) mit dabei. Der Keyboarder und zweite Gitarrist Wayne Findley ist seit ca. 15 Jahren Wegbegleiter von Michael Schenker und nicht mehr wegzudenken. Produziert wurde das Album von Michael Schenker und Michael Voss, aufgenommen wurde es in Münster in Michael Voss‘ Kidroom Studios.

„Bridge The Gap“ hat es in sich. Michael Schenkers grandiose Gitarrenarbeit bedarf keiner weiteren Erklärung. Er brilliert wieder mit seinen typischen Soli und sein Gitarrensound klingt satt und heavy. 14 tolle Tracks sind auf „Bridge The Gap“ zu hören.

„Neptune Rising“ ist ein packender Opener und kommt sehr heavy rüber. „Where The Wild Wind Blows“ ist ein schneller Track. „Horizons“ hat einen treibenden Groove und einen tollen Chorus. Bei „To Live For The King“ kommt der typische Gitarrenstil von Michael Schenker besonders zur Geltung. Hier sind Heavyness und Virtuosität gut gepaart. „Temple Of The Holy“ ist bombastisch angelegt und wieder mit tollen Soli unterlegt. „Black Moon Rising“ zeichnet sich durch Dramatik und Heavyness aus. „Dance For The Piper“ bildet einen guten und eingängigen Schlusssong. Es ist mit „Faith“ ein ruhiger Bonustrack zu finden bei dem Don Dokken singt. Dieser Track basiert auf dem Song „Positive Forward“ vom „Thank You“- Instrumentalalbum (1993).

„Bridge The Gap“ verzeichnet keine Schwächen. Es ist der bewährte melodiöse Schenker-Stil auf hohem Niveau. Alles ist durch eine große musikalische Frische, Kompaktheit und Spielfreude gekennzeichnet.

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