Hier findet Ihr ein Interview mit Michael Dorp, dem Sänger der Grevenbroicher Progressive Rock-Band Flying Circus. Die Band besteht seit 1990 und hat im November 2025 das sehr facettenreiche Album „The Eternal Moment“ veröffentlicht, es beinhaltet auch Hardrock-Elemente. Michael Dorp erläutert die Hintergründe dieses Werkes.
Dieses Interview wurde für die am 19. Dezember erschienene Ausgabe (Nr. 68) des Hardline-Magazins geführt.
Veröffentlichung: 05.12.2025 / Label: Kscope / Genre: Djent, Progressive Metal
Tesseract ist eine englische Djent/Progressive Metal-Band, die 2003 von Acle Kahney (Gitarre) gegründet worden ist. 2010 wurde zunächst eine EP und 2011 dann das erste Studioalbum veröffentlicht, mittlerweile liegen bereits sechs Studioalben vor. Die Band hat sich in dieser Zeit vom Underground-Act zur festen Größe in der Szene entwickelt.
Tesseract legen nicht nur Wert auf technisches Können, sondern sie schaffen einzigartige Atmosphären, die durch ruhige Parts und heftige Riffgewitter entstehen. „Radar O.S.T.“ ist eine Liveaufnahme, die im Juli 2024 in Manchester auf dem Radar-Festival entstanden ist, es gibt den Auftritt in verschiedenen Formaten (2 CD, 2 LP, Blu-Ray) zu hören und zu sehen. Gerade der visuelle Aspekt ist hier hervorzuheben, denn die Show ist sehr beeindruckend, ein Chor unterstützt die Band. Daniel Tompkins‘ Stimme und der Chor verleihen den Songs eine gewisse Theatralik und Dynamik.
Tracks wie „Nocturne“, „The Grey“, „Legion“ und „Tender“ bekommen durch diese aufwendige Umsetzung einen besonderen Charakter. Der Sound ist superb und lässt der Vielfalt der Musik genug Raum. Wer die Band bereits mag, wird dieses Live-Werk genießen, Neueinsteiger können mit einem Kauf aber auch nichts falsch machen.
Diese Review wurde für die am 19. Dezember 2025 erscheinende Ausgabe (Nr. 68) des Hardline-Magazins verfasst.
Hier findet Ihr das Video zum Song „Tender“ vom neuen Livealbum:
Veröffentlichung: 07.11.2025 / Label: Fastball / Genre: Progressive Rock, Hardrock
Flying Circus ist eine fünfköpfige Band aus Grevenbroich, die bereits seit 1990 besteht, dabei aber einige Besetzungswechsel erlebt hat. 1997 ist das erste Album veröffentlicht worden, nun liegt mit „The Eternal Moment“ ihr neuestes Werk vor. Es handelt sich hierbei um ein Konzeptalbum, bei dem es um Vergänglichkeit, aber auch um die Momente geht, die diese Vergänglichkeit überleben.
Die Basic Tracks wurden in den legendären Dierks-Studios in der Nähe von Köln aufgenommen, das Album wurde in Eigenregie produziert. Von dieser Veröffentlichung gibt es auch zwei Sonder-Editionen mit handsignierten Polaroid Fotos von den Aufnahmesessions. Stilistisch handelt es sich um Progressive Rock mit Hardrock- und Psychedelic-Einflüssen, die Violine ist hierbei ein wichtiges Instrument.
„A Talk With The Dead“ ist ein facettenreicher Opener, der ein wenig an The Flower Kings erinnert; „Green“ ist wiederum ein recht eingängiger Song, „A Sweet Thing Called Desire“ verfügt über einen tollen Groove, er pendelt zwischen Hardrock und Prog Rock; „What Remains“ erinnert ein wenig die frühen Uriah Heep, „Time Machine“ ist wiederum eine textliche Hommage an Ritchie Blackmore’s Rainbow. Das Album ist sehr gelungen und bedarf einiger Hördurchläufe um die detaillierte Musik zu erfassen.
Diese Review wurde für die am 19. Dezember 2025 erscheinende Ausgabe (Nr. 68) des Hardline-Magazins verfasst.
Hier findet Ihr eine Präsentation des neuen Albums:
Veröffentlichung: 31.10.2025 / Label: Insideout Music / Genre: Elektro Rock, Progressive Rock
Lunatic Soul ist das zweite musikalische Projekt von Mariusz Duda, dem Sänger, Bassisten und musikalischen Kopf der polnischen Progressive Rock-Band Riverside. „The World Under Unsun“ ist das bereits achte Album, Mariusz Duda singt und er hat fast alle Instrumente selbst eingespielt, Gastmusiker unterstützten ihn bei einigen Songs.
Mit Riverside hat die musikalische Ausrichtung von Lunatic Soul wenig zu tun, es ist vielmehr eine Fusion aus Elektro Rock, Progressive Rock und Weltmusik. Die Rhythmen sind sehr perkussiv, es sind keine klassischen Drums zu hören, elektronische Elemente dominieren den Sound, ein Gitarrensolo hört man lediglich bei einem Track. Auf diesem Doppelalbum sind 14 Songs enthalten, es liegt eine Spielzeit von 90 Minuten vor. Thematisch geht es bei diesem Opus um die Geschichte eines Mannes, der sich von toxischen Beziehungen und althergebrachten Gewohnheiten lösen möchte und dabei auf Schwierigkeiten stößt.
Der melancholische Titelsong und Opener „The World Under Unsun“ gibt die musikalische Richtung des Albums vor; „Mind Obscured, Heart Eclipsed“ ist ein sehr atmosphärischer 11-minütiger Track; „Self In Distorted Glass“ ist ein weiterer langer Song, er vermittelt eine düster-bedrohliche Stimmung; mit „The New End“ endet das gute Album bedächtig und nachdenklich.
Hier findet Ihr das Video zum Song „The World Under Unsun“ vom neuen Album:
Veröffentlichung: 03.10.2025 / Label: Kontrabass / Genre: Progressive Rock
Vøvk ist ein ukrainisches Trio, das stilistisch zwischen Progressive Rock und Hardcore anzusiedeln ist. Zur Band gehören Oleksandr Kuts (Vocals, Bass, Percussion), Yehor Druzenko (Gitarre, Synthesizer) und Yevhenii Khrulov (Drums, Backing Vocals, Percussion), einige Gastmusiker sind als Unterstützung auf dem Album vertreten.
„Litera“ heißt ins Deutsche übersetzt „Brief“, es handelt sich um ein Konzeptalbum, jeder der sieben Songs befasst sich jeweils mit einer Naturerscheinung, wie z.B. mit dem Feuer oder dem Ozean. Alle Lyrics des Albums sind auf Ukrainisch verfasst, es verfügt über bedächtige, aber auch sehr heftige musikalische Parts. Die Nöte und Ängste des seit 2022 andauernden Krieges werden sowohl musikalisch als auch stimmlich vermittelt, die Atmosphäre des Albums ist somit sehr intensiv. Die sieben Tracks sind jeweils zwischen vier bis acht Minuten lang, auf ausgiebiges Solieren wird verzichtet.
„Sil“ ist ein facettenreicher Opener, „Leleka“ ist sehr gefühlvoll und melodiös, „Tyhr“ verfügt über heftige Parts, mit „Okean“ klingt das gute Album dramatisch aus.
Diese Review wurde für die am 26. September erschienene Ausgabe (Nr. 67) des Hardline-Magazins verfasst.
Hier findet Ihr das Video zum Song „Leleka“ vom neuen Album:
Veröffentlichung: 03.10.2025 / Label: Reigning Phoenix Music / Genre: Psychedelic Rock
Siena Root wurden 1997 gegründet, seit 2004 veröffentlichen sie Alben. Der Stil des schwedischen Quartetts liegt zwischen Stoner Rock und Psychedelic Rock, ihr Sound hat Reminiszenzen an die Classic Rock-Bands der späten 60er und frühen 70er Jahre. Zur Band gehören Zubaida Solid (Vocals, Keyboards), Johan Borgström (Gitarre), Sam Riffer (Bass) und Love Forsberg (Drums, Percussion), sie werden live durch zwei Gastmusiker unterstützt.
Das jetzt vorliegende Doppel-Livealbum „Made In KuBa“ wurde im März 2024 im Kulturbahnhof Jena an drei Abenden mit analogem Equipment aufgenommen. Darüber hinaus sorgt das Halfspeed-Mastering dafür, dass ein besonders warmer Klang entstanden ist, der sich von vielen digitalen Liveaufnahmen wohltuend abhebt. Die Band ist sehr gut aufeinander eingespielt, alle zwölf Songs klingen organisch und stimmig, Zubaida Solids ausdrucksstarker Gesang bildet dabei das i-Tüpfelchen.
Mit „Coincidence & Fate“ wird der Konzertabend rockig und dabei auch gefühlvoll eröffnet; bei „Mountain II“ wird eine interessante, leicht düstere Atmosphäre erzeugt; das 10-minütige „In My Kitchen“ ist sehr psychedelisch und lässt einen in andere mentale Sphären abdriften; bei der Zugabe „Root Rock Pioneers“ werden zunächst die Musiker vorgestellt, das grandiose Album endet dann schwungvoll. Hoffentlich haben Siena Root nun einen Karrieresprung erreicht und können bald in größeren Hallen auftreten.
Diese Review wurde für die am 26. September erschienene Ausgabe (Nr. 67) des Hardline-Magazins verfasst.
Hier findet Ihr das Video zum Song „Outlander“ vom neuen Livealbum:
Veröffentlichung: 26.09.2025 / Label: Insideout Music / Genre: Industrial Metal, Progressive Metal
Royal Sorrow ist ein finnisches Trio, zur Band gehören Markus Hentunen (Vocals, Gitarre), Eero Maijala (Bass) und Janne Mieskonen (Drums). Sie verbinden Industrial Metal mit Progressive Metal-Einflüssen, im Oktober 2024 ist mit „Metrograve“ ihre erste Single veröffentlicht worden, nun liegt mit „Innerdeeps“ ihr Debütalbum vor.
Thematisch geht es bei den zehn Songs um Wahrheitsfindung, den Blick nach innen sowie um mentale Katharsis. Musikalisch wird dieses durch heftige Riffgewitter, elektronische Soundscapes, sehr intensiven Gesang sowie durch Tempo- und Stimmungswechsel erreicht.
Der bereits erwähnte Song „Metrograve“ beinhaltet alle diese Elemente und kann als erster Anspieltipp erwähnt werden. „Release Your Shadow“ ist sehr bombastisch angelegt, „Evergreen“ ist einerseits beschaulich und auch heftig, „Looking Glass“ ist hingegen sehr ruhig gehalten, das Album klingt mit dem Titelsong „Innerdeeps“ dramatisch aus.
Diese Review wurde für die am 26. September erschienene Ausgabe (Nr. 67) des Hardline-Magazins verfasst.
Hier findet Ihr das Video zum Song „Release Your Shadow“ vom neuen Album:
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