Pharaoh – „The Powers That Be“ (VÖ: 18.06.2021)

Pharaoh

Pharaoh ist ein US-amerikanisches Quartett, das bereits 1997 gegründet worden ist. Nun liegt „The Powers That Be“ vor, es ist das erste Album nach 9 Jahren und das fünfte Album der Band insgesamt.

Die Stilistik ist als melodischer True Metal zu bezeichnen, es sind Anklänge an Judas Priest und einige Bands der NWOBHM herauszuhören. Heavyness, Spielfreude und Dynamik zeichnen die meisten Songs aus, das Gitarrenspiel ist melodiös und abwechslungsreich.

Die Songs sind alle sehr stark, so dass das Album aus einem Guss herüberkommt. Die Produktion von „The Powers That Be“ ist an die frühen 1980er Jahre angelehnt und sie lässt den Musikern genug Raum, um ihre Persönlichkeiten auszuleben. Anspieltipps sind der packende Titeltrack „The Powers That Be“, das hymnenhafte Stück „Will We Rise“ sowie der speedige Song „Freedom“. Der Rest bringt aber auch großen Spaß!

Die Review wurde für das Hardline-Magazin verfasst.

Frost* – Day And Age (VÖ: 14.05.2021)

Frost* ist eine britische Neo-Progressive Rockband, die es seit 2004 mit einigen Unterbrechungen und Umbesetzungen gibt. Bandleader ist der Keyboarder und Sänger Jem Godfrey, er wird durch Mitglieder von IQ, Kino und Arena unterstützt, die Position des Drummers wurde durch 3 Gastmusiker ausgefüllt.

„Day And Age“ ist ein sehr gelungenes Album geworden, denn die Arrangements sind sehr modern, es werden auch Pop-, Dark Wave und Electronic-Elemente verwendet, ohne dabei den Rahmen des Rock zu verlassen. Die 8 starken Songs sind komplex arrangiert und häufig von einer Melancholie getragen, die Highlights sind dabei die längeren Stücke.

Der Titeltrack und Opener „Day And Age“ ist dynamisch und dramatisch umgesetzt worden, „The Boy Who Stood Still“ ist ein sehr rhythmischer Song, der auf komplexen Drum-Beats basiert und bei „Kill The Orchestra“ wechseln sich Heavy-Parts mit langen getragenen Passagen ab. Das pinkfloydige „Repeat To Fade“ schließt dieses grandiose Werk, wie bei den meisten sehr guten Alben bedarf es bei „Day And Age“ allerdings einiger Hördurchläufe, um die anspruchsvolle Instrumentierung zu erfassen.

Diese Review wurde für das Hardline-Musikmagazin verfasst.

CLIVE NOLAN – Interview zum “Song Of The Wildlands” – Album (2021)

Hier findet Ihr ein Interview mit Clive Nolan, es geht um sein am 01. September 2021 erscheinendes Album “Song Of The Wildlands”. Clive Nolan ist Musiker, Komponist und Produzent. Er ist der Keyboarder von Pendragon (1986–heute), Shadowland (1992–heute), Strangers On A Train (1993–1994), Arena (1995–heute) und Caamora (2006–heute). Neben seinen verschiedenen Bands und Musikprojekten betreibt er seine Solo-Karriere.

BRUNHILDE – Interview über das Album “To Cut A Long Story Short” (2021)

Ich konnte mit Carolin Loy (Sängerin) und Kurt Bauereiss (Gitarrist) von der Band Brunhilde ein Interview im Hotel “Reichshof” führen. Es fand im Rahmen einer Album-Präsentation statt, denn “To Cut A Long Story Short” ist am 26.02.2021 erschienen. Brunhilde sind 2013 gegründet worden und stammen aus Fürth. Sie haben zuvor bereits 2 Alben und eine EP veröffentlicht gehabt. Ihr musikalischer Stil bewegt sich zwischen Metal, Punk und Industrial. Ihre Songs sind kompakt, kurz und geradlinig, die Arrangements sind dabei komplex und anspruchsvoll.