
Infinite Horizon kommen aus Nordrhein-Westfalen, die Band wurde bereits 1997 gegründet, es hat in der langen Zeit einige Umbesetzungen gegeben. „Metanoia“ ist das bereits sechste Album seit 2001, eine EP aus dem Jahr 1999 rundet ihre Diskografie ab. Der Stil von Infinite Horizon orientiert sich am Progressive Metal, Power Metal und klassischen Heavy Metal. Es sind dezente Anklänge an Savatage, Threshold und Iron Maiden herauszuhören, die zu einem eigenen Klangbild verschmelzen.
Das Sextett verfügt über zwei Gitarristen (Adrian Wilhelm, Dennis Rybakowski), den Keyboarder Bastian Fuchs, den Drummer Boris Marcukaitis, den Bassisten Martin Reinschmidt sowie den Sänger Marc Lemler. „Metanoia“ ist in Eigenproduktion veröffentlicht worden und enthält neun starke Songs mit einer Spielzeit von fast einer Stunde. Thematisch geht es um persönliche Erfahrungen und um Kritik am zunehmenden Egoismus in der heutigen Gesellschaft.
„Through The Storm“ ist ein packender Opener, „The Pendulum“ hat progressive Elemente, „Coming Home“ ist eine Halbballade und erinnert gesanglich an Bruce Dickinson, mit dem langen und facettenreichen Song „Mountain Tops“ endet das gute Album angemessen.
Diese Review wurde für die am 20. März 2026 erscheinende Ausgabe (Nr. 69) des Hardline-Magazins verfasst.
Hier findet Ihr das Video zum Song „Shadows Of Your Dreams“ vom aktuellen Album:


